Spielen macht Schule

Die Grundschule Altenstadt/WN hat dank ihres originellen und durchdachten Konzepts eine komplette Spielwarenausstattung für ein Spielezimmer gewonnen. Die Initiative „Spielen macht Schule“ fördert so das klassische Spielen an Schulen, denn: Spielen macht schlau! Im Juni hat sich die Schule auf Initiative der Schulleitung, Doris Bodensteiner, und des Jugendsozialarbeiters, Michael Simmerl, bei dem Aufruf des Vereins „Mehr Zeit für Kinder“ und des „ZNL Transferzentrums für Neurowissenschaften und Lernen ins Leben“ beworben.
Den Zuschlag hat die Schule dann nach den Sommerferien erhalten; seitdem sind mehrere Pakete mit bekannten Brett- und Gesellschaftsspielen eingetroffen.
In den kommenden Wochen werden die Spiele den SchülerInnnen vorgestellt. Die Klassensprecher der Klassen haben schon vorab einen Einblick in die Auswahl erhalten und einzelne Spiele getestet. Man war sich schnell einig, dass der Gewinn für die Schule super ist! Nach Einrichtung einer Spielecke soll z.B. auch die Möglichkeit bestehen, dass sich sowohl Klassen als auch einzelne Schüler Spiele ausleihen können.

Hintergrund:
Hintergrund des Projektes sind die Erkenntnisse der modernen Hirn­forschung. Sie zeigen, dass aktive Erfahrungen mit haptischen und visuellen Reizen, wie sie das klassisches Spielzeug bietet, förderlicher sind als die passive Erfahrungsvermittlung, wie sie durch das Fernsehen stattfindet. Schon Kinder im Grundschulalter sind dem ständig wachsenden Einfluss von Bildschirmmedien wie Internet, PC Spielen und Konsolen ausgesetzt. Bewegung und Kreativität, wichtige Faktoren für die kindliche Entwicklung, bleiben dabei auf der Strecke. Dem immer stärker werdenden Einfluss der Bildschirmmedien möchte die Initiative „Spielen macht Schule“ entgegen­wirken.